Mittwoch, 28. Dezember 2011

Den Winter im Griff

Jedes Jahr die gleiche Prozedur – die Sommerreifen müssen runter, die Winterreifen rauf aufs Auto. Auch wenn der Winter noch nicht in allen Regionen Deutschlands Einzug gehalten hat, sollten Autofahrer in der kalten Jahreszeit doch immer gegen Schnee und spiegelglatte Straßen gewappnet sein. Doch bevor die Reifen vom vergangenen Jahr zum Einsatz kommen, sollten sie genau unter die Lupe genommen werden.


Vorgeschriebene Profiltiefe reicht nicht aus

Ausschlaggebendes Kriterium, das über Rutschpartie oder sicheres Fahren auf vereisten Straßen entscheidet: Das Reifenprofil. Die Profiltiefe kann in jeder Werkstatt, aber auch an den meisten Tankstellen mit einem speziellen Gerät gemessen werden. Winterreifen mit weniger als vier Millimetern Restprofil erfüllen ihren Zweck nicht mehr und gehören definitiv nicht mehr aufs Auto. Waren das nicht immer 1,6 Millimeter?, werden Sie sich vielleicht fragen. Das ist richtig – zumindest in der Theorie. In der Praxis sieht das allerdings ganz anders aus. Tests der GTÜ (Gesellschaft für Technische Überwachung) haben ergeben, dass die gesetzlich erlaubte Mindestprofiltiefe von eben jenen 1,6 Millimetern in Wirklichkeit – als bei Schnee, Glätte und Nässe – nicht ausreicht. Zum Vergleich: Selbst vier Millimeter Reifenprofil schneidet auf Schnee gegenüber Neureifen mit acht Millimetern wesentlich schlechter ab. Dass es unter vier Millimetern noch kritischer wird, ist da nur eine logische Schlussfolgerung. Von Fahrsicherheit kann dann bei winterlichen Bedingungen keine Rede mehr sein. Zur Veranschaulichung: Bei vier Millimetern Reifenprofil verlängert sich der Bremsweg auf Schnee bei 50 km/h um ganze sechs Meter! Das kann schnell zum Zusammenprall mit Baum, Leitplanke oder anderem Fahrzeug führen. Beträgt das Reifenprofil nur mehr zwei Millimeter – also eigentlich noch im "gesetzlichen Rahmen" – verlängert sich der Bremsweg sogar um elf Meter! Zu diesen katastrophalen Ergebnissen kamen die GTÜ-Tester. Also, am besten gleich die Profiltiefe messen und gegebenenfalls gleich neue Winterreifen ordern. Reifendirekt bietet eine praktische Übersicht über die verschiedenen Marken und Preisklassen. Aber auch hier ist Vorsicht geboten, denn neue Winterreifen entwickeln ihre volle Griffigkeit erst nach 200 bis 300 gefahrenen Kilometern.

Vier Millimeter bei Schnee und Nässe

Okay, aber es liegt ja gar kein Schnee – werden Sie vielleicht einwenden. Aber auch bei Nässe haben die GTÜ-Tester schlechte Nachrichten: Beim Bremsen auf nasser Fahrweg mit einer Geschwindigkeit von 100 km/h und vier Millimetern Profiltiefe verlängert sich der Bremsweg um neun Meter, bei abgefahrenen zwei Millimetern Profiltiefe sogar um 14 Meter. Fazit: Winterreifen mit einem Restprofil von vier Millimetern sollten schleunigst im Sondermüll landen. Nicht nur die GTÜ vertritt diese Meinung, mittlerweile raten auch sämtliche Reifenhersteller, Automobilclubs und Prüforganisationen zu einem Profil von mindestens vier Millimetern. In Deutschland lediglich Empfehlung – in anderen Ländern längst Pflicht. In Österreich und Tschechien zum Beispiel sind Winterreifen mit mindestens vier Millimetern Profiltiefe gesetzlich vorgeschrieben. Schweden, Norwegen und Finnland bestehen auf einer Mindestprofiltiefe von drei Millimetern. In der Ukraine sind sogar sechs Millimeter vorgeschrieben.

Dienstag, 24. Mai 2011

Dunlop stellt Team für die Hamburg-Berlin-Klassik 2011

Vom 26. Bis zum 28. Mai 2011 findet wieder die Hamburg-Berlin-Klassik statt. Bei der größten Oldtimer-Rallye in Norddeutschland nehmen insgesamt rund 180 historische Fahrzeuge teil. Da der Reifenhersteller Dunlop einer der Hauptsponsoren ist, wird auch er mehrere Teams an den Start schicken. Diese Teams setzen sich aus vielen prominenten Fahrern zusammen.

Insgesamt stellt Dunlop zehn Fahrzeuge, die allesamt mit bekannten Gesichtern besetzt sein werden. Eines dieser Gesichter gehört Fernsehkoch Mario Kotaska, der in einem Fiat Dino Coupé von 1972 an den Start geht.
In diesem Fiat Dino ist das Dunlop-Team unterwegs.



Der Fernsehkoch ist nicht der einzige Prominente im Werksteam von Dunlop, auch die Schauspieler Till Demtröder (Großstadtrevier), Ralph Herforth, John Friedmann (Erkan und Stefan), Jürgen Vogel und Kai Noll sind mit am Start. Regisseur Sönke Wortmann und Eiskunstläuferin Katarina Witt haben sich ebenfalls angekündigt. Der Geschäftsführer der Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH, Dr. Rainer Landwehr, wird gemeinsam mit Bernd Wieland, dem Chefredakteur der Auto-Bild, die die Rallye organisiert, in einem Fahrzeug Platz nehmen. Komplettiert wird das Team durch bekannte Motorsportler wie die zweifache Rallye-Weltmeistern Isolde Holderied, der ehemalige Rallye-EM-Gewinnder Rauno Aaltonen, der deutsche Rallye-Rekordmeister Matthias Kahle und Rundstrecken-Legende Ellen Lohr.

Montag, 18. April 2011

Vorsicht vor alten Reifen

Die Straßenverkehrsordnung schreibt vor, dass ein Reifen eine Mindestprofiltiefe von 1,6 Millimetern haben muss und dass man auf größere Schäden, wie beispielsweise Risse, achten muss. Doch die Automobilclubs und Reifenexperten warnen: wer das Gummi nicht beachtet und mit zu alten Reifen unterwegs ist, der riskiert, dass er im Notfall nicht mehr rechtzeitig bremsen kann. Die Experten raten, sich an diese Faustformel zu halten: 4x3x6. Das steht für 4 gleiche Reifen, die nicht weniger als 3 mm Profil haben und nicht länger als 6 Jahre verwendet werden.

Gerade auf nasser Fahrbahn lässt die Haftung der Reifen mit dem Alter nach. In einem Test des österreichischen ÖAMTC wurden Reifen verschiedenen Alters auf ihre Bremseigenschaften untersucht und mit neuen Reifen verglichen. Wie zu erwarten war, schnitten die Reifen, die älter waren als 5 Jahre, am schlechtesten ab. Bei den Nass-Eigenschaften fielen sie allesamt durch. Um den Test möglichst gerecht zu gestalten, hatte alle Reifen mindestens noch 5 Millimeter Profil.

Selbst bei einer Profiltiefe von 6 Millimetern zeigen Reifen, die älter sind als 5 Jahre, deutlich schwächere Nassgriffeigenschaften als Neureifen auf. Auch bei trockener Fahrbahn kamen die alten Reifen zu unbefriedigenden Ergebnissen, allerdings fielen die negativen Werte hier weniger ins Gewicht, als auf nasser Fahrbahn.

Um herauszufinden, wie alt die Reifen, die man fährt, wirklich sind, kann man auf die Seitenwand des Reifens schauen. Dort befindet sich ein Code, der mit den Buchstaben DOT beginnt, gefolgt von vier Ziffern. Die letzten vier Ziffern geben an, in welcher Kalenderwoche und in welchem Jahr die Reifen hergestellt wurden. Der Zahlencode 1210 bedeutet, dass der Reifen in der zwölften Kalenderwoche 2010 produziert wurde. Wenn sich statt vier Ziffern nur drei und ein Dreieck auf dem Reifen befinden, wurde der Reifen in den 90er Jahren hergestellt und wenn man die drei Ziffern ohne Dreieck sieht, dann kommt der Reifen noch aus den 80ern und sollte, ebenso wie Reifen aus den 90ern, dringendst ausgetauscht werden

Freitag, 18. März 2011

Reifen Online vergleichen und bares Geld sparen

Egal ob Neuwagen oder ein gebrauchtes Modell, meistens wird beim Kauf nur ein Satz Sommer- oder Winterreifen dazu geliefert. Damit fährt man dann ein halbes Jahr und dann muss man sich noch für die jeweils andere Jahreszeit einen weiteren Satz Reifen zulegen. Die Anschaffung ist immer dann sinnvoll, wenn es um die Gewährleistung der Sicherheit geht. Doch guter Grip auf Straßen kostet.

Das muss aber nicht sein, wenn man die Reifenangebote vorher vergleicht. Dabei hilft die Seite www.testsieger-reifen.de gerne weiter. Das Portal bietet neben einem Reifen-Vergleich auch wichtige Informationen, damit Ihr Auto immer auf guten Gummis fährt. Die Reifennews verraten Tipps und Tricks, sowie das Aktuellste vom Markt. Besonders interessant ist zur Zeit der aktuelle Reifentest des ADACs. Dieser hat Sommerreifen auf Herz und Nieren geprüft, damit man nach dem Kauf beruhigt weiterfahren kann.

Außerdem bietet die Seite einen komfortablen Reifenfinder an. Wer seine Abmessungen eintippt, bekommt passende Angebote für Sommer- und Winterreifen. Die dargestellten Onlineshops wurden von Testsieger-Reifen.de ausgiebig getestet, damit die Qualität auch stimmt. Jeder Leser hat dadurch die Möglichkeit über eine Seite Reifen und Shops miteinander vergleichen zu können. Das spart Zeit und Nerven.

Als kleinen Bonus gibt es noch aktuelle Angebote, Rabatte und Gutscheine für bekannte Reifenhändler. Was man hier an Geld spart, kann dafür in den Tank des Autos fließen. In diesem Sinne wünscht das Portal schon mal eine gute und sichere Fahrt.

Donnerstag, 17. März 2011

Sommerreifentest 2011

Kaum kommen die ersten Sonnenstrahlen zum Vorschein, fühlen sich viele Autofahrer dazu berufen, ihren Winterreifen Lebewohl zu sagen und die schickeren Sommerpneus aufzuziehen. Da die Winterreifenpflicht keinen bestimmten Zeitraum vorschreibt, in dem man mit Winterbereifung unterwegs sein muss, denken viele bereits jetzt darüber nach, die Reifen zu wechseln. Experten raten dazu, zu warten, bis die Temperaturen den ganzen Tag über bei mehr als 7 Grad liegen. Bei niedrigeren Temperaturen ist man mit Winterreifen noch besser beraten.

Der ADAC hat auch in diesem Jahr verschiedene Sommerreifen getestet und kommt zu dem Schluss, dass niedrige Preise nicht immer gleich auch schlechte Qualität bedeuten. Wir vergleichen den Testsieger und das Schlusslicht in der Reifengröße 175/65 R14 T.

Den besten Eindruck bei den Testern hinterlassen hat der Continental Conti Premium Contact 2.Er liegt in der Preisklasse zwischen 43 und 70 Euro und bekam das Gesamturteil ‚gut‘. Insgesamt wird der Reifen attestiert, sehr ausgewogen zu sein und auch in allen sicherheitsrelevanten Bereichen schneidet er gut ab. Bei Nässe gab es sogar die Bestnote. Lediglich bei der Lautstärke und dem Komfort gab es nur die Note ‚befriedigend‘. Da diese Disziplin aber nur 10% der Gesamtnote ausmacht und alle anderen Werte gut bis sehr gut waren, wurde der Continental-Reifen zum Testsieger.

Als einziger Reifen mit der Gesamtnote ‚mangelhaft‘ wurde der Dayton D110 zum Schlusslicht im Test des Automobilclubs. Der Reifen ist mit 38 Euro nur unwesentlich günstiger, als der Testsieger, aber schnitt in den sicherheitsrelevanten Disziplinen nicht besonders gut ab. Der Test fing für den D110 relativ vielversprechend an, beim Verschleiß bekam er sogar die Bestnote und auch auf trockener Fahrbahn können sich die Ergebnisse sehen, hierfür gab es die Teilnote 2,2. Der ziemlich hohe Lärmpegel brachte dem Reifen gerade noch ein ‚befriedigend‘ ein, doch in der mit 40% am stärksten gewichtete Disziplin fiel er mit einer 5,5 komplett durch – mangelhaft. Dieses schlechte Ergebnis führte dann auch zu der Gesamtnote, die ebenfalls mangelhaft lautet.
 
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